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Eigentlich sollte ich gerade am Entwerfen sitzen. Oder zumindest etwas Kochen oder gleich Schlafen. Denn nächste Woche ist Abgabe im Studio und im Modul, was so viel wie Ausnahmezustand bedeutet. Letzte Woche hat mich meine liebe Cousine über das verlängerte Wochenende besucht und spätestens am Samstag hatte ich schon ein super schlechtes Gewissen nichts für die Uni zu machen (dabei hab ich jeden Tag zwei Stunden gearbeitet!)

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Die Abgabezeit ist für mich so das schlimmste im ganzen Semester und ich habe das Gefühl dieses Semester ganz besonders. Ich sitze von früh bis spät, dank der Hitze, in so wenig Klamotten wie nur möglich, am Schreibtisch und starre auf meinen Bildschirm. Man arbeitet eine Liste so nach und nach ab und stellt eigentlich nur pausenlos fest, dass sich diese Liste schon wieder um einen Tag verschoben hat, leider existiert dieser zusätzliche Tag allerdings nicht. Panik macht sich breit, ich schließe die Augen und zwinge mich dazu tief durchzuatmen. Man schafft eben nur so viel wie man schaffen kann! Fertig und aus! – Blöd nur, wenn man einen Hang zum Perfektionismus hat, wie ich. So sitze ich also seit Tagen hier Stunde um Stunde und komme langsam voran.

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Zum Glück bin ich auch nicht ganz allein. Meine Kommunikation beschränkt sich allerdings auf das Handy und dort jammern meine Mitstreiterinnen und ich dann um die Wette, warum und wieso und weshalb und wieso denn ausgerechnet jetzt. Denn jetzt hat es gerade 35 Grad. Jetzt lohnt es sich an die Alte Donau zu fahren und jetzt sind die besten Partys in der ganzen Stadt. Hinzu kommt, dass man überall wo man nur hinschaut – also die bekannten sozialen Netzwerke und das weitreichende Internet – uns der tolle Sommer präsentiert wird. Für mich kommt dann noch dazu, dass ich gleich nach nächster Woche mit all den Abgaben in den Ferienjob starte und ich ein wenig wehmütig auf das Semester zurück blicke. Man könnte immer mehr für die Uni tun, aber man könnte eben genauso gut auch viel mehr von der Stadt mitnehmen. Den Flohmärkten, dem Kulturprogramm und dem bunten Treiben allgemein. Außerdem werde ich nächsten Sommer schon ganz woanders sein und der Gedanke Wien zu verlassen stimmt mich traurig. Vor allem wenn ich an die schönen Sommer hier denke und die Freunde, die ich hier gefunden habe. Wenn ich meine Gedanken weiter schweifen lasse fallen mir auch die ganzen Dinge ein, die ich noch tun wollte. Freunde besuchen, mal wieder ordentlich feiern gehen und irgendwann vielleicht nochmal in den Urlaub mit meinem Freund oder auch meiner Familie.

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Für mich kann der Sommer nie schnell genug da sein und wenn er dann da ist, bin ich maßlos überfordert und entscheide mich dann doch einfach für die Alte Donau und die Wiese dazu. Letztendlich finde ich dann immer, dass ich die Zeit wirklich genieße und ich dieses Gefühl in Erinnerung behalten werde.

Genau aus dem Grund bin ich sehr froh, dass meine Cousine zu Besuch war. Ich habe ihr die Stadt gezeigt. Mein Wien und sie hat mich dazu gebracht Sachen zu entdecken, die man als Bewohner eher weniger macht. Mein Motto war Raus aus meiner Bubble und rein ins Getümmel! Aber wenn ich jetzt hier so sitze vor meinem Laptop, mit der vielen Arbeit, erscheint das alles sehr weit weg…. da kann ich es kaum abwarten endlich mit meiner Arbeit fertig zu sein und die letzten Tage in Wien zu genießen!

Ich halte es eh nicht lange aus und komme bestimmt schon im Juli wieder zu Besuch!

Ich liebe Dich, Wien!

xoxo, Lucia

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Das mehr als bequeme OOTT

Cut Out Shirt – Der Italiener

Schlaghose – Der Italiener

Schuhe – Superga

Tasche – Gucci

Danke Agnes für die Fotos und das schöne Wochenende!

 

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Actually, I should just sit at the studio design. Or at least some cooking or sleeping. Because next week, the donations will be in the studio and module, which means as much as exceptional condition. Last week, my dear cousin visited me for the extended weekend and at the latest Saturday I had a super bad conscience to do nothing for the university (I worked two hours every day!)

The deadline is for me the worst in the whole semester and I have the feeling this semester it is extremely more. I sit from early morning to late, thanks to the heat, in as few as possible clothes as I can, at the desk and staring at my screen. You are working on a list so gradually and only realizes without a break that this list has been postponed by one day, unfortunately, this additional tag does not exist. Panic spread itself, I close my eyes and force myself to breathe deeply. You can only create as much as you can! Ready and done! – Stupid only if you have a tendency to perfectionism, as I do. So I’ve been sitting here for hours, hour by hour, and progress slowly.

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Fortunately, I’m not quite alone. However my communication is limited to the mobile phone and my friends and I then lament, why and wherefore and how come and why now? For now it has just 35 degrees. Now it is worth to go to the Alte Donau and now are the best parties in the whole city. On top of that is the fact that you can enjoy the great summer, wherever you look – the well-known social networks and the wide-ranging Internet. For me, then, I am going to start the vacation with all the donations right after the next week and I look a bit wistfully for the semester. You could do more and more for the university, but you could just as well take a lot more from the city. The flea markets, the cultural program and the colorful activities in general. Besides, I will be somewhere else next summer and the thought of leaving Vienna makes me sad. Especially when I think of the beautiful summers here and the friends I have found here. If I let my thoughts go further, I also remember all the things I wanted to do. To visit friends, to be party really hard and to go on holiday with my boyfriend or maybe my family.

For me, the summer can never be soon enough here, and when it is there, I am exorbitantly overwhelmed and then decide simply for the Alte Donau and the meadow. Ultimately, I always find that I really enjoy the time and I will remember this feeling.

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Just for the reason, I am very glad that my cousin was visiting. I showed her the city. My Vienna and she has made me discover something that you don’t make as a citizen. My motto was Get out of my bubble and into the hurly-burly! But when I sit here in front of my screen, with the many work, it all seems very far away … I can hardly wait to finish my work and enjoy the last days in Vienna!

I don’t think it will take a long time until I come back for a visit in July!

I love you, Vienna!

Xoxo, Lucia

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